Erneuerbare Energien in Peru
Peru hat eigentlich ausgezeichnete Bedingungen für erneuerbare Energien: extrem hohe Windgeschwindigkeiten in Nord-Peru, eine doppelt so hohe Solarstrahlung wie in Deutschland und ein großes Wasserkraft-Potenzial. Schon heute wird 60 % der Stromerzeugung in Wasserkraftwerken produziert. 10.000 dezentrale Fotovoltaikkraftwerke sind für die nächsten Jahre geplant, drei große Windparks sollen 2012 installiert werden.
Auf der anderen Seite steigt der Stromverbrauch; der Energiemix ist durch die Erschließung des Gasfeldes Camisea zunehmend von Erdgas geprägt. Durch Gletscherverluste und schwankende Niederschläge hat es in der Stromversorgung aus Wasserkraft in den vergangenen Jahren deutliche Schwankungen und Versorgungsengpässe gegeben. Manche Wasserkraftwerke führen durch die Wasserentnahme zu empfindlichen Beeinträchtigungen der lokalen Bevölkerungen.
Welche Perspektiven haben daher erneuerbare Energien in Peru? Wie sind die jüngsten Ausbaugesetze und Verordnungen zu bewerten? Was bedeuten sie für die Landbevölkerung und die Wirtschaftsentwicklung Perus?
Martin Pehnt ist im wissenschaftlichen Vorstand des ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg für Energie zuständig. Pehnt ist Energiewissenschaftler und berät zahlreiche nationale und internationale Organisationen, Energieversorger, Verbände, Nichtregierungsorganisationen und Behörden. Er hat 2007 und 2008 die peruanische Regierung beraten, aber auch Kontakt mit lokalen Initiativen aufgenommen.
Referent:
Dr. Martin Pehnt, Energiewissenschaftler, Wissenschaftlicher Vorstand im ifeu –
Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH
Termin:
Freitag, 01. 04. 2011, 17:30 – ca. 20:00 Uhr
Ort:
Stuttgart, Haus der Wirtschaft, Konferenzraum Freiburg
Ansprechpartnerin:
Astrid Saalbach, Tel.: 07 11 / 2 1029-80
E-Mail: saalbach@sez.de
Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten!








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